Hausbau: Welcher Handwerker macht was?
Wenn ein Haus entsteht, dann kommen vom ersten
Spatenstich bis zum Einzug Handwerker aus Deutzenden verschiedenen
Branchen zum Einsatz. Wer sein Haus von einem Bauträger aus einer
Hand erstellen lässt, der bekommt davon unter Umständen gar
nicht viel mit. Wer sich jedoch selbst um die Details kümmert, der
muss einiges wissen.
Viele Bauherren entscheiden sich dafür, die Verantwortung aus der
Hand zu geben und sich einem Generalunternehmer anzuvertrauen. Das
spart zwar Nerven, gleichzeitig schwindet aber auch die
Möglichkeit, während der Bauphase noch Einfluss zu nehmen.
Häufig liegt die fachliche Bauleitung in der Hand des Architekten,
und vielfach nimmt der Planer auch die Ausschreibungen sowie die
Vergabe der einzelnen Aufträge vor. Alternativ kann der Bauherr
aber auch selbst Angebote einholen und Betriebe seiner Wahl beauftragen.
Ganz am Anfang wird immer ein Tiefbauer benötigt, der den Bauplatz
vorbereitet. Der Mutterboden muss abgetragen und fachgerecht gelagert
werden, die Baugrube wird ausgehoben. Es folgt die Bodenplatte mit den
Hausanschlüssen und den Rohren für das Abwasser. Nun kann der
Hochbauer den Rohbau errichten, der Zimmerer erstellt
anschließend den Dachstuhl. Es folgen Dämmung und Eindeckung
des Dachs, der Tischler setzt die Fenster ein. Nun können die
Arbeiten im Inneren des Hauses beginnen, insbesondere die Sanitär-
und Elektroinstallationen. Der Estrichleger tritt in Aktion, danach der
Fliesenleger und der Maler. Dann ist das Haus fertig, und als letztes
arbeiten am Tag des Umzugs noch die Möbelpacker. Aber auch an Punkte, wie z. B. die Installation der Telefonanlage muss gedacht werden.